Aktuelles

Das Event in Alfter:

„Donnerstag-Gesellschaft 2.0“ im Schloss Alfter

 

Noch bis Ende Juni:

Ausstellung „Zeitreise in die Vergangenheit – Alfter im Mittelalter“

 

Näheres finden Sie hier.

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Informationen gibt es hier

Haus der Alfterer Geschichte
Haus der Alfterer Geschichte

Neuigkeiten 2018/2019

Jahreshauptversammlung mit „Alftere Vezällche“ (März 2019)

Heinz und Hans Langen sowie Luise Wiechert kalle Platt

 

Am 20. März stand die alljährliche Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Krone“ an.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Bärbel Steinkemper, begrüßte die Mitgieder und verwies auf einen besonderen Anlaß: Das Haus der Alfterer Geschichte feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen! Bei einer Schweigeminuten gedachten die Anwesenden gemeinsam dem im letzten Jahr verstorbenen Vereinsgründer und Ehrenvorsitzenden, Werner Jaroch, der sich über den Fortgang seiner Initiative sicherlich sehr gefreut hätte.

 

Nach dem obligatorischen Jahresrückblick stellte die Vorsitzende im Anschluß die Projekte des Fördervereins in diesem Jahr vor. Unter anderem gehören dazu die Frühjahrsausstellung, die eine Zeitreise ins Mittelalter bietet, sowie im Sommer ein großes Festwochenende, das die Donnerstags-Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen will. An letzterem wird, soviel kann schon verraten werden, die gleichfalls künstlerisch erfolgreiche Tochter von Hubert Berke, Eva Ohlow, mitgestalten.

 

Nach dem formalen Teil wurde es unterhaltsam, denn weiter ging es unter dem Motto „Alftere Vezällche“. Einleitend berichtete Luise Wiechert, stellvertretende Bürgermeisterin und Schatzmeisterin des Fördervereins, über die Ursprünge des Alfterer Dialekts und seine Eingenarten, die vielen sprachlichen Einflüße und die Abgrenzung des Alfterer Dialekts zum Kölsch, Bönnsch oder auch den Dialekten der Nachbardörfer. 

 

Im Anschluß übergab sie das Wort an die beiden Alfterer Urgesteine Heinz und Hans Langen, die im Wechsel ein Feuerwerk von Anekdoten und Vezällche aus ihrer Kindheit und Jugendzeit zündeten, natürlich in lupenreinem Alfterer Platt. Auch wenn der Autor dieser Zeilen mangels Sprachkenntnis nicht jede Pointe vollumfänglich verstehen konnte, war ein Blick in die Runde aufschlussreich: Lauter glückliche und lachende Gesichter!

 

„Mir sin de Flower Bauer – nooh Woodstock kütt Alefte!“ – Veilchendienstagszug in Alfter (März 2019)

Kurz vor Start – Aufstellung im Stühleshof (Foto: Wilfried Pokorny)

Was für ein Tag! Nach den vielen Wochenenden, die wir für die Vorbereitung des Wagens und der Kostüme in Heiners Carport zugebracht haben, durften wir endlich zum großen Veilchendienstgszug antreten. Mittlerweile beteiligte sich das Haus der Alfterer Geschichte  zum dritten Mal mit Wagen und Fußvolk. 

Im Gedenken an das Jubiläum 50 Jahre Woodstock liefen wir unter dem Motto: 

 

„Mir sin de Flower Bauer

nooh Woodstock kütt Alefte“

 

Unser Wagen war dem legendären VW T1 nachgebildet, und mit Peace Zeichen, buntem Regenbogen, Friedenstauben und Pflanzenwerk reich bemalt. Wir selber trugen Schlaghosen, Wuschelperücken und handgebatikte Hemden.  

 

Ein paar kleinere Regeschauer bei der Aufstellung am Stühleshof konnten uns die Stimmung nicht verderben. Mit wilder Hippie-Musik machten wir uns auf, das unschlagbar tolle Karnevalsvolk auf den Straßen Alfters mit Kamelle, guter Laune und dröhnender Peace-Musik zu erfreuen. Zahlreiche Zuschauer tanzten und feierten mit uns. Ganz sicher sind wir im nächsten Jahr wieder dabei. 

 

Zu Gast im HDAG: Willi Wilden – „Von de Eifel över et Vürjebirch un Kölle noh Marrakesch“ (Januar 2019)

Willi Wilden in Aktion

Schon einmal bespielte der Vorgebirgs­künstler Willi Wilden im Jahr 2016 das Haus der Alfterer Geschichte. Am 6. Januar 2019 um 17 Uhr war es dann wieder soweit. Der Musiker präsentierte sein Programm „Von de Eifel över et Vürjebirch un Kölle noh Marrakesch“ im großen Ausstellungsraum. Rund 50 Zuschauer verfolgten das ab­wech­selungs­reiche Programm, das nicht nur Lieder, sondern auch zahlreiche Anekdoten und Geschichten bereithielt.

 

Dabei konnte Willi Wilden die Alfterer auch deshalb in seinen Bann ziehen,  weil er auch auf Insider-Wissen zurückgreifen kann. In den 70ern lebte er zwei Jahre in Alfter, beim „Kamelle Häns“. In dieser Zeit lernte er eine ganze Menge über den Ort und seine Bewohner. Dieses Wissen verarbeitete er auch in seinen Songs, wie zum Beispiel dem „Spargel-Walzer“ und dem Lied „Vikhalle Hein“ (der ehemalige Wirt der Viktoriahalle).

 

Jeder Gast bekam als Dankeschön die aktuelle CD „Für Zozehüre“ mit Texteinlage mit nach Hause.

 

Ein großartiger Abend mit einem großartigen Entertainer. Wir freuen uns auf baldige Wiederholung!

 

Mehr Infos zu Willi Wilden hier

 

Broschüre zur Ausstellung „Die Geschichte alter Gaststätten in Alfter“ ab sofort erhältlich (Januar 2018)

Jetzt erschienen und ab sofort im HDAG und in der Bücherei für eine Schutzgebühr von 4 EUR erhältlich:

 

„He Schäng, do me noch Eene“ – Die Geschichte alter Gaststätten in Alfter

 

herausgegeben vom Förderverein Haus der Alfterer Geschichte e. V., Dezember 2018. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Gast im HDAG: Kunstausstellung gegen Novemberblues und Winterdepression von Michael Franck (Dezember 2018)

Der Künstler Michael Franck (2. von rechts) im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern

Gleich im Anschluss an den "Lebendigen Adventskalender" wurde am 1. Dezember in den Hauptraum des HDAG eingeladen. Hier eröffnete Michael Franck seine "Kunstausstellungen gegen Novemberblues und Winterdepression - Skulpturen der 4. Dimension". Der Künstler betreibt sein Atelier schon seit Jahren am oberen Görreshof direkt am Waldrand.

 

Man ist nahezu geblendet von der Vielfalt der von Michael Franck geschaffenen Skulpturen. Er lässt Glas mit Licht spielen und kunstvoll geschnittene Glasscheiben verschiedenster Stärke in seinen Skulpturen aus Holz oder Stein nur so funkeln. Sind sie zusätzlich mit LEDs bestückt, werden sie zu Stimmungslichtern, mit denen man gerne seine Wohnung schmückt.

 

Immer ist es ein Fragment der Natur, dem der Künstler ein Denkmal setzt und mit Glas ins rechte Licht rückt. Dem ältesten Gestein NRW, einem 500 Mio. Jahre alten Buntschiefer, widmet er seine Kunst ebenso wie Sturmhölzern von Kyrill. Seit Jahren macht er mit diesen Kunstwerken aufmerksam gegen die fortlaufende Umweltzerstörung und unsere dringliche Verpflichtung, der Natur beizustehen.

 

Seine jährliche vorweihnachtliche Atelierausstellung hat der Bildhauer in diesem Jahr auf das letzte Novemberwochenende vorgezogen, um an den folgenden zwei Adventswochenenden mit einer Skulpturenausstellung im „Haus der Alfterer Geschichte“ als Gast präsent zu sein.
Die Ausstellung wurde von der Vorsitzenden des Fördervereins Haus der Alfterer Geschichte Bärbel Steinkemper eröffnet. Im Anschluss stand der Künstler für Fragen rund um seine Werke zu Verfügung, was von den Anwesenden gerne angenommen wurde.


Die Besucher tankten Licht für die dunkle Jahreszeit, um dem Novemberblues und der Winterdepression auf eine angenehme einmal künstlerische Weise zu entgehen. 

 

Die Ausstellung war außerdem noch geöffnet am 3. sowie am 8. und 9. Dezember.

 

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie hier.

 

Lebendiger Adventskalender im HDAG (Dezember 2018)

Am 1. Dezember 2018 wurde im HDAG das erste Türchen des "Lebendigen Adventskalenders" geöffnet. Nachdem das geschmückte Fenster vom Hof aus bewundert worden war, bewegte sich die Gruppe von rund 40 Besuchern in den Anna-Garten, um im neu gebauten Unterstand die Adventszeit gemeinsam zu begehen.

Dies war dann auch die erste Bewährungsprobe der neuen Überdachung, da das Wetter doch den einen oder anderen Regenschauer bereit hielt. Um sich innerlich aufzuwärmen, wurde Glühwein und Kinderpunsch gereicht. Gedichte und Geschichten wurden von der Vorsitzenden Bärbel Steinkemper sowie von Schatzmeisterin Luise Wiechert vorgetragen. Auch zwei Kinder fanden den Mut und gaben vor versammeltem Publikum eine kleines Gedicht zum Besten. Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet vom stellvertretenden Vorsitzenden Robin Huth an der Gitarre sowie vom Akkordeon spielenden Vorsitzenden des Heimatvereins Georg Melchior, dem an dieser Stelle großer Dank für seine Unterstützung gebührt.

 

Zu Gast im HDAG: Giuseppe Alfi – „Schätze aus der Bibel“ (November 2018)

Guiseppe Alfi vor der Bundeslade

Eine ganz besondere Ausstellung war im November im HDAG zu bewundern: "Schätze aus der Bibel". Die Liste der angekündigten Ausstellungsstücke versetzte in Erstaunen: 

 - die Bundeslade in Originalgröße

-  der Zylinder des Cyrus

- der Mesa Stein

- Jesaiarollen aus Qumran

- die Nabonit Chronik

- Gilgamisch Tafel n.11

- Granatapfel-Relikt aus dem Tempel Salomons

- Hesekiel mit Tintenfass

- Pergament, 450-500 Jahre alt

- 1.000 Fotos von Gottes Namen mit Tetragrammaton und mit Hinweis auf Herkunftsort

 

Die Aussellungsstücke wurden natürlich nicht im original gezeigt, aber in wertvollen Repliken und Bildern, die von Künstlern aus aller Welt erstellt worden sind. Zusammgetragen und zum Teil auch in Auftrag gegeben hat die Arbeiten Guiseppe Alfi, der als Hobbyarchäologe mit speziellem Blick auf die Bibel beinahe die ganze Welt bereist hat. 

 

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand der Nachbau der Bundeslade (siehe Bild), die den Beschreibungen entsprechend in Originalgröße von einem türkischen Künstler in Endenich angefertigt wurde. In der Lade befanden sich entsprechend der Überlieferung die beiden Steintafeln mit den 10 Geboten, die Moses von Gott erhalten hatte.   

Die Ausstellung war vom 5. bis zum 19. November 2018 täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Guiseppe Alfi stand an allen Tagen den Besuchern für Fragen zur Verfügung. 

 

Herbstfest im Anna Garten (September 2018)

Bei bestem, spätsommerlichem Wetter wurde am 30. September nun zum zweiten Mal das Herbstfest im Anna-Garten begangen. Das Fest wurde um 11 Uhr mit einem Frühschoppen begonnen. Für gute Stimmung sorgten dabei die grandiosen „Cortingas“, die mit drei Mann die richtige Mischung aus musikalischen Klassikern und witzigen Anekdoten zu präsentieren wussten (siehe Foto oben links).

 

Im Anschluss konnte man sich bei einem deftigen Mittagessen - Spießbraten und Kartoffelpüree - stärken, das von Herta und Michael Bauer zubereitet wurde. Herzlichen Dank nochmal an die beiden, das war wirklich großartig!

 

Gegen Nachmittag wurde es dann richtig voll. Bereitgestellter Kaffee und Kuchen sorgten für das leibliche Wohl bei Familien, Freunden und Nachbarn. Auch unsere derzeitige Ausstellung „Entdecken, was uns verbindet“ war den ganzen Tag geöffnet und wurde gut besucht. Gegen Abend wurde die Feuerschale entzündet und der Tag fand einen gemütlichen Ausklang.

   

Außerdem bestand auf dem Fest die Möglichkeit, das Fachwerk unseres neuen Unterstandes zu bewundern. Unter der fachkundigen Leitung von Heiner Bollig mit alten Eichenbalken erstellt, wurde es kurz vor dem Herbstfest aufgestellt. Das Holz für das Dach liegt an Ort und Stelle bereit. Bald soll die Dacheindeckung erfolgen, so dass im nächsten Jahr unsere historischen landwirtschaftlichen Geräten in ansprechender Umgebung wetterfest im Anna-Garten untergestellt werden können. 

Ausstellungseröffnung: „Entdecken, was uns verbindet“ (September / Oktober 2018)

Detaillierte Informationen gibt es auf einer gesonderten Seite. Bitte hier klicken.

Schüler der Anna Schule im HDAG (Juli 2018)

Wieder einmal durften wir uns freuen, einen schönen und lebhaften Vormittag mit Schülern der Anna-Schule zu verbringen. Drei Klassen besuchten uns und ließen sich in die Geschichte von Alfter einführen: Angefangen wurde in der Urzeit und ausführlich der im Haus befindliche Mammutzahn besprochen. Anschließend stand die kürzlich fertiggestellen Zeitinsel zu den Kelten im Mittelpunkt. Mit Hilfe der „Villa Rustica“ im Garten ging es danach zurück in die Römerzeit. Im Rahmen eines Quiz wurde das landwirtschaftlich geprägte Leben in Alfter vor Augen geführt. 

Anschließend ging es nach draußen in die Sonne. An drei Stationen konnten die Kinder ganz praktisch Geschichte erleben. Es wurde Holz auf der Daubenbank bearbeitet und Wäsche gewaschen wie anno dazumal. Außerdem war an der Malstation künstlerisches Können gefragt.

Finissage der Austellung „He Schäng“ und Jubiläumsfeier 40 Jahre Gebotssteine auf dem Friedensweg (Juni 2018)

Zu Gast im HDAG: „Der Kalte Krieg im Rheinland.“ Vortrag von Frank Möller (Juni 2018)

Am 28.06. wurde zur Finissage der Aussstellung „He Schäng, do me noch Eene“ ins Haus der Alfterer Geschichte eingeladen. Um 18 Uhr nutzen viele Alfterer noch ein letztes Mal die Möglichkeit, sich die Ausstellung über die alten Gaststätten im Ort anzusehen. 

 

Doch es gab noch weitere Programmpunkte an diesem Abend. So feierte die Arbeitsgruppe Friedensweg (www.friedensweg.info) mit ihrem Sprecher Günter Benz ein Jubiläum: Vor 40 Jahren verlegte Wilhelm Maucher die „zehn Gebotssteine“ am Friedensweg. Dr. Ernst Gierlich von den Heimatfreunden Roisdorf (www.heimatfreunde-roisdorf.com) leitete diesen Teil der Veranstaltung mit einem interessanten Vortrag ein. 

 

Anschließend überreichte der Lebensgefährte von Wilhelm Maucher, Manfred Titsch, dem Haus der Alfterer Geschichte eine Zitter, auf der der Vorgebirgsrebell gerne gespielt hat. 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung sangen Vertreter des Motorradclubs „Kuhle Wampe“, der sich um die Pflege des Friedenswegs und der Gebotssteine kümmert, ein Friedenslied (Bild).

Unterhaltsam und lehrreich zugleich: Frank Möller in Aktion

Am 8. Juni ging es im HDAG um ein ernstes Thema. Frank Möller trug seine Recherchen zum Kalten Krieg im Rheinland vor. Der 90-minütige Vortrag handelte von Bunkeranlagen zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, von baulichen Maßnahmen des Zivilschutzes, aber insbesondere auch von Orten entlang des Rheins, von denen aus die Ideenlandschaft des Kalten Krieges geprägt wurde. Darüber hinaus wurde das kaum bekannten Firmengeflecht der Adenauer-Ära zur Unterstützung der Politik des Kalten Krieges beleuchtet. 

 

Die knapp 40 Interessenten, die sich im HDAG eingefunden hatten, waren beeindruckt. Das Thema war nicht nur hochprofessionell recherchiert und von Frank Möller mehr als unterhaltsam vorgetragen worden. Auch die zahlreichen Bildbeiträge und die eingespielten originalen Tondokumente verfehlten nicht ihre Wirkung und machten die Zeit und Vorstellungswelten der Nachkriegszeit anschaulich. Bärbel Steinkemper, Vorsitzende des Fördervereins Haus der Alfterer Geschichte, verwies am Ende des Vortrags auf die noch immer spürbare Aktualität. Zwar habe sich die Welt seit der Zeit des Kalten Krieges verändert und es haben sich neue Fronten gebildet, aber die Protagnisten verwenden noch immer ähnliche Muster und Mittel der Beeinflussung. 

 

Frank Möller, Historiker und Publizist, arbeitet zur Zeit im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Er stieß auf das komplexe Thema „Kalter Krieg am Rhein“ bei der Abfassung einer zweibändigen Biografie des Kölner Verlegers Joseph Caspar Witsch, des Gründers von Kiepenheuer & Witsch. Band 1: Das Buch Witsch. Das schwindelerregende Leben des Verlegers Joseph Caspar Witsch, Köln 2014; Band 2: Dem Glücksrad in die Speichen greifen. Joseph Caspar Witsch, seine Autoren, sein Verlagsprogramm und der Literaturbetrieb der frühen Bundesrepublik, Köln 2015.

Weitere Informationen zum Thema und zu Frank Möller finden sich auf seiner Homepage: http://frank-moeller.eu

Ausstellungseröffnung: „He Schäng, do me noch Eene“ – Die Geschichte der alten Gaststätten in Alfter (April/Mai/Juni 2018)

Detaillierte Informationen gibt es auf einer gesonderten Seite. Bitte hier klicken.

Ehrenvorsitzender Werner Jaroch verstorben (März 2018)

Werner Jaroch auf dem Pfarrfest 2008, als die Verwirklichung des HDAG beschlossen wurde

Am 24.03.2018 ist unser Ehrenvorsitzender Werner Jaroch verstorben. Er war Initiator des Hauses der Alfterer Geschichte, Mitbegründer unseres Vereins und langjähriger Vorsitzender.

 

Die Idee, ein Regionalmuseum in Alfter einzurichten, gab es schon lange. Werner setzte die Idee in die Tat um. Das ehemalige Jugendheim hinter der Kirche erschien ihm als perfekte Örtlichkeit, und schon bald starteten konkrete Verhandlungen mit der Eigentümerin, der katholischen Kirche. Pfarrer Rainald Ollig ließ sich schnell überzeugen, und Werner suchte sich seine Mitstreiter. Im März 2009 wurde der Förderverein Haus der Alfterer Geschichte e.V. gegründet. Werner wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. 

 

Seine Sicht auf die Gründung und die Ziele des Hauses der Alfterer Geschichte finden sie auch unter der Rubrik: Wir über uns 

 

Über annähernd 9 Jahre bestimmte Werner als Vorsitzender über die Geschicke und die Entwicklung des Hauses. Besonders am Herzen lag ihm die Alfterer Sprache. Ein großartiges Vermächtnis ist das Alfterer Wörterbuch, das online auf unserer Seite Alfterer Wörterbuch abgerufen werden kann.

 

Doch die Krankheiten macht ihm schwer zu schaffen. Auf der Jahreshauptversammlung am 14.03.2018 stellte er sich nicht mehr zur Wahl. Er wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Ebenfalls auf der Vorstandssitzung wurde von allen Anwesenden ein Brief im folgenden Wortlaut unterschrieben und an Werner weitergeleitet: 

 

"Lieber Werner,

 

wir – das sind die Mitglieder, die Freunde und Förderer sowie der Vorstand des Fördervereins Haus der Alfterer Geschichte e.V. – möchten uns ganz herzlich bei Dir bedanken:

 

Aus Deiner Idee, mitten in Alfter ein Regionalmuseum und einen Ort der Begegnung für Jung und Alt zu erschaffen, ist mittlerweile eine allseits beachtete Institution geworden. Auf Basis Deiner Grundsteinlegung und unter Deiner Führung hat sich der Bekanntheitsgrad des Hauses beständig erweitert, und unsere Ausstellungen und Aktionen erfreuen sich großer Aufmerksamkeit.

 

Das Haus der Afterer Geschichte begeht bald sein 10-jähriges Bestehen. Dieser Ort, das Museum, die Begegnungsstätte mitten im Ort, ist engstens mit deinem Namen verknüpft. Ganz herzlichen Dank für dein großartiges Engagement!

 

Liebe Grüße von uns allen!"

 

Neuwahlen auf der Jahreshauptversammlung (März 2018)

Foto: Alex Runge

Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Haus der Alfterer Geschichte wurde am 14.03.2018 ein neuer Vorstand gewählt: 

 

v.l.n.r.: Luise Wiechert (Schatzmeisterin), Ralph Emmerich (Schriftführer), Dr. Bärbel Steinkemper (Vorsitzende), Günter Benz (AG Friedensweg), Angela Möller (Beisitzerin), Heiner Bollig (Beisitzer), Volker Helwich (AG Wasser), Robin Huth (Stellvertr. Vorsitzender), Bernd Suering (Beisitzer), Dieter Nettekoven (Beisitzer); nicht auf dem Bild: Antjelia Schäfer von der AG Judas-Thaddäus-Kapelle

 

Bärbel Steinkemper tritt als Vorsitzende die Nachfolge von Werner Jaroch an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Zuvor war Bärbel als Schriftführerin tätig gewesen. In dieses Amt rückte Ralph Emmerich als Neuzugang nach. Ebenfalls neu im Vorstand sind Angela Möller, die sich maßgeblich um die Organisation von Veranstaltungen im HDAG kümmern wird, und Heiner Bollig, der den Bau der Zeitinseln vorantreiben wird.

 

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurde in Aussschnitten der Film zur 950-Jahr-Feier im vergangenen Jahr gezeigt. Die Szenen stammten vom Seniorentag, dem Festakt am Freitag, dem Rheinischen Abend am Samstag, der sonntäglichen Messe, dem Festzug, Zapfenstreich und Feuerwerk. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf Beiträge mit historíschen Bezügen und Brauchtum gelegt. Klaus Hergarten, der als stellvertr. Vorsitzender des Ortsausschusses die Moderation an den Festtagen führte, erläuterte die Filmausschnitte mit zahlreichen humorvollen Anekdoten.

 

Der Film zur 950-Jahr-Feier kann in voller Länge in Gabis Fotowelt bezogen werden.

Zu Gast im Haus der Alfterer Geschichte: Portraits und Stadtmotive von Nathalia Steinacher (März 2018)

Vom 13. März bis 25. März 2018 war Natalia Steinacher zu Gast im Haus der Alfterer Geschichte. 

Sie stellte in unseren Räumen einen Teil ihrer Werke unter dem Titel „Portaits und Stadtmotive“ aus. Angelehnt an den Fotorealismus wurden Bilder von Köln, der Burg Eltz oder Ingelheim am Rhein ausgestellt. Die Porträts zeigen vorwiegend Menschen aus der unmittelbaren Umgebung der Künstlerin: Familie, Freunde, aber auch Selbstportraits waren darunter.

 

Die in Russland geborene Künstlerin lebt seit 2001 in Deutschland, und seit 2017 in Alfter. Weitere Ausstellungen in der Region sind geplant. 

 

Die Vernissage fand statt am Dienstag, 13. März, um 18.00 Uhr. 

„Klima kapott, nix wie fott …“ Veilchendienstagszug in Alfter (Februar 2018)

Foto: Wilfried Pokorny

Am Veilchendienstag ging dann wieder los. Unter dem Motto

 

"Klima kapott

nix wie fott

auf zum Mars

das war´s"

 

startete der Karnvevalswagen des HDAG zum großen Zug durch die Gemeinde.  

 

Diesmal ging es uns um ein ernstes Thema: Der Klimawandel wurde auf unserem Wagen mit Globus und überschwemmten Erdteilen aufgegriffen. Das "Flugzeug" war außerdem mit riesigen Düsen ausgestattet. Wenn das hier auf der Erde so weiter geht, werden wir Alfterer uns im Weltall eine neu Bleibe suchen müssen.

 

Aber weil wir Alfterer nun mal so sind, haben wir erstmal ordentlich auf und neben dem Wagen gefeiert, und die letzten Tagen auf Erden genossen. Die Weltraumkleidung tat der Feierei keinen Abbruch. Die Stimmung war klasse! Musikalisch wurden wir und das Publikum am Rand mit einem wilden Musikmix in Stimmung gebracht, der thematisch in irgendeiner Weise mit dem Weltraum in Verbindung gebracht werden konnte. 

 

Im Anschluß an den Zug, fand sich die Truppe dann im Haus der Alfterer Geschichte ein, um bei heißer Suppe, Salat, Glühwein, und dem einen oder anderen Kölsch die Erlebnisse des Zuges nochmal Revue passieren zu lassen.

 

Alfter Alaaf!

Broschüre zur Ausstellung Macht und Pracht im HDAG erhältlich (Januar 2018)

Jetzt erschienen und ab sofort im HDAG und in der Bücherei für eine Schutzgebühr von 3 EUR erhältlich:

 

„Bericht über die Ausstellung anlässlich der 950-Jahr-Feier des Ortes Alfter am Tag des offenen Denkmals 2017

 

MACHT UND PRACHT

SCHLOSS ALFTER UND SEINE HERREN“

 

herausgegeben vom Förderverein Haus der Alfterer Geschichte e.V., Dezember 2017. 

 

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