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Haus der Alfterer Geschichte
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Neuigkeiten 2021

Zu Gast im HdAG:  „Vom Entwurf zum Kostüm“ Arbeiten eines Kostümbildners – Florian Parkitny

Vom 5. bis zum 8. August präsentierte die Gemeinschaft katholischer Frauen den Kostümbildner und „Aleftere Jong“ Florian Parkitny mit einem Ausschnitt seines Schaffens. 


Florian Parkitny wurde 1989 in Bonn geboren und wuchs in Alfter auf. Zwischen 2009 und 2013 studierte er Bildende Kunst in Köln und wechselte zum Sommer 2013 an die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Unter der Leitung und Förderung von Professor Reinhard von der Thannen absolvierte er 2016 den Bachelor of Arts in Kostümdesign.
 

Neben zahlreichen Projekten wie Studio Hamburg, HFMT, Staatsoper oder dem Thalia Theater in Hamburg, assistierte er an der Staatsoper Köln, den Salzburger Festspielen oder der Berliner Staatsoper. Er feierte Erfolge als Kostümbildner in Produktionen mit u.a. Phillip Himmelmann, Giorgio Madia oder Niels-Peter Rudolph. Außerdem arbeitete er mit „Hausach Selection“ für Künstler wie  Shirin David, Andrea Berg, Helene Fischer oder Solange Knowls. Seine Kreationen werden seid 2018 in den Showformaten der „Aida Cruises“ gezeigt. Zudem betreut er als Kostümbildner und Stylist die No Angels und Giovanni Zarella.

 

Foto: Alex Runge – Florian Parkitny (3. v. l.)

Die Ausstellungseröffnung wurde zur Einhaltung der Corona-Regeln kurzfristig ins Freie verlegt. Nur so war es möglich, die große Zahl der Besucher gemeinsam zu begrüßen und auf den Künstler anzustoßen. 

Anschließend ging es mit kleineren Gruppen in den Ausstellungsraum, wo Florian Parkitny seine Arbeiten vorstellte, aber auch bereitwillig zu seinem Leben, seinen Jahren in Alfter und zu seiner Motivation Auskunft gab.

Unser neues Fachwerkhaus

© Ralph Emmerich – Unser Fachwerkhaus (April 2021)

 

 

 

Aushub des Fundaments

Es ist fertiggestellt: Das kleine Fachwerkhaus im Anna-Garten des Hauses der Alfterer Geschichte, das ein Stück alte Bautradition des Ortes repräsentiert, ist rundherum ein echtes Schmuckstück geworden.

Seit Juni vergangenen Jahres haben eine ganze Reihe unserer Mitglieder viele Stunden investiert, um dieses Häuschen zu bauen, das in Zukunft unsere Gerätschaften und Material aufnehmen soll.

 

Ständerwerk und Dachbalken

Von den Balken, die verarbeitet wurden, sind einige rund 200 Jahre alt und stammen aus alten Gebäuden des Ortes. Die Dachziegel zierten einmal das alte Fachwerkhaus („Alte Mühle“) an der Gaststätte „Zur Krone“.

 

Gefache mit Lehmziegeln

Die Wände wurden z.T. mit Lehmziegeln gebaut, wie sie im Unterstand noch zu sehen sind, und nach alter Tradition mit Kalkputz verputzt. Die Sprossenfenster stammen noch aus dem Schloss, wurden neu verglast und restauriert. Und die Eingangstür ist über 200 Jahre alt und wurde liebevoll und fachmännisch saniert.

 

Das Land NRW und die Bezirksregierung Köln haben unser Projekt mit dem „Heimatscheck“ (2000 €) gefördert und dadurch möglich gemacht. Ohne die Einsatzbereitschaft vieler Mitglieder, die ihre Kompetenz und ihre Zeit unter den erschwerten Corona-Bedingungen einbrachten, wäre die Umsetzung der Idee nicht möglich gewesen. Ihnen allen, die wir hier nicht namentlich aufführen können, sei herzlich Dank gesagt.

 

In den nächsten Wochen werden wir den Zugang zur Eingangstür mit alten Steinplatten belegen und den Rasen davor neu einsäen. Der Garten ist bereits neu eingesät und wird nicht nur uns, sondern auch die Bienen und andere Insekten im Sommer wieder mit seinen Blumen erfreuen. 

 

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